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Energietransformationen in der Türkei und Zentralasien

Geografische Verteilung von Windenergieanlagen in der Türkei (auf Distriktebene)

Geografische Verteilung von Windenergieanlagen in der Türkei (auf Distriktebene)
Bildquelle: Theocharis Grigoriadis (auf Basis von Daten des Energy Atlas)

Prof. Dr. Theocharis Grigoriadis

Dieses Teilprojekt untersucht den gegenwärtigen Übergang von traditionellen Energiesystemen zu alternativen Ressourcen, mit besonderem Fokus auf erneuerbare Energien in der Türkei sowie Kernenergie in Kasachstan und Usbekistan. Die Forschung analysiert detailliert, wie diese Energietransformationen wirtschaftliche Umstrukturierungen, politische Legitimität und globale Energiestrategien in postimperialen Kontexten beeinflussen. Für die Türkei untersucht die Studie staatlich gesteuerte Initiativen für erneuerbare Energien, wie das YEKA-Auktionsmodell und Einspeisevergütungen, um deren Auswirkungen auf die sozioökonomische Entwicklung und die regionale finanzielle Zentralisierung zu bewerten. Darüber hinaus werden die Herausforderungen berücksichtigt, die diese grünen Übergänge für das kulturelle Umfeld und die lokale Zivilgesellschaft mit sich bringen, einschließlich rechtlicher Klagen gegen Windkraftanlagen. In Zentralasien beleuchtet das Projekt die Entwicklung der Kernenergie in Kasachstan und Usbekistan und konzentriert sich dabei auf deren Abhängigkeit vom Transfer russischer Nukleartechnologie durch Rosatom. Durch den Einsatz von Simulationstechniken, Paneldatenanalysen und vergleichenden Fallstudien bewertet diese Forschung die langfristige Nachhaltigkeit dieser Energiepfade und liefert entscheidende Erkenntnisse darüber, wie staatlich gelenkte Energiepolitiken sowohl die innere Modernisierung als auch die Außenbeziehungen prägen.

ProjektleitungProf. Dr. Theocharis Grigoriadis